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Staatsbürgerschaftstest Österreich: Wie viele Fragen muss man richtig haben?

Wie viele Fragen hat der österreichische Staatsbürgerschaftstest und wie viele müssen richtig beantwortet werden? Alles zur Bestehensgrenze, Wiederholung und dem Prüfungsformat.


Bevor man mit der Vorbereitung auf den österreichischen Staatsbürgerschaftstest beginnt, ist es sinnvoll zu wissen, was man genau erreichen muss. Wie viele Fragen gibt es insgesamt? Wie viele davon müssen richtig beantwortet werden? Und was passiert, wenn man knapp scheitert?

Hier sind klare Antworten auf all das.

Die Zahlen

Der Staatsbürgerschaftstest umfasst 18 Fragen. Um zu bestehen, müssen mindestens 12 davon richtig beantwortet werden. Das entspricht einer Bestehensquote von zwei Dritteln, also rund 67 Prozent.

Anders ausgedrückt: Du kannst bis zu 6 Fragen falsch beantworten und trotzdem bestehen. Das gibt etwas Spielraum, aber kein übermäßig großes Polster. Wer 7 oder mehr Fragen falsch beantwortet, besteht nicht.

Wie sind die 18 Fragen aufgeteilt?

Nicht alle 18 Fragen sind für jeden Bewerber gleich. Der Test besteht aus zwei Teilen.

13 der Fragen sind bundesweite Fragen. Sie sind für alle Personen, die in Österreich die Staatsbürgerschaft beantragen, identisch. Diese Fragen decken demokratische Grundlagen, österreichische Geschichte und Kultur, die Europäische Union sowie Grundrechte und Menschenrechte ab.

Die restlichen 5 Fragen sind landesspezifisch. Sie variieren je nach dem Bundesland, in dem du deinen Hauptwohnsitz hast. Diese Fragen beziehen sich auf Geschichte, Politiksystem und besondere Merkmale deines Bundeslandes. Es ist wichtig, die richtigen Fragen für dein Bundesland zu üben, da sie von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind.

Welches Format haben die Fragen?

Alle 18 Fragen sind Multiple Choice mit je vier Antwortmöglichkeiten. Es gibt nichts, das aus dem Gedächtnis formuliert werden müsste. Man wählt aus vier vorgegebenen Optionen die richtige aus.

Die Prüfung findet je nach Bundesland bei der zuständigen Landesbehörde statt.

Was passiert, wenn man nicht besteht?

Man kann den Test wiederholen. Die konkreten Regelungen zur Wiederholung, insbesondere mögliche Wartezeiten zwischen den Versuchen, variieren je nach Bundesland. Es empfiehlt sich, sich direkt bei der zuständigen Behörde über die geltenden Bedingungen in deinem Bundesland zu informieren.

Das Ergebnis wird in der Regel noch am Prüfungstag mitgeteilt.

Ist die Bestehensgrenze schwer zu erreichen?

Für Menschen, die sich ausreichend vorbereiten, in der Regel nicht. Der Test prüft grundlegendes Wissen über Österreich, seine Demokratie und seine Geschichte. Die Bestehensgrenze von zwei Dritteln gibt einem einen gewissen Spielraum.

Die häufigste Ursache für ein Scheitern ist nicht die Schwierigkeit der Fragen, sondern eine unzureichende Vorbereitung. Wer die Fragen nur einmal durchliest ohne sich aktiv zu testen, überschätzt oft, wie viel er wirklich behalten hat.

Wie lange sollte man lernen?

Zwei bis drei Wochen reichen in den meisten Fällen. Wer täglich 30 bis 45 Minuten übt, Thema für Thema vorgeht und sich zwischendurch aktiv testet, ist am Ende dieser Zeit gut vorbereitet.

Ein häufiger Fehler ist, die landesspezifischen Fragen zu vernachlässigen. Diese 5 Fragen machen fast ein Drittel des Tests aus. Sie verdienen genauso viel Aufmerksamkeit wie die bundesweiten Fragen.

Wo du üben kannst

Auf PassCitizen sind alle österreichischen Staatsbürgerschaftsfragen kostenlos verfügbar, nach Thema und Bundesland sortiert. Du kannst gezielt einzelne Bereiche üben oder einen vollständigen Mock-Test mit allen 18 Fragen machen. Kein Account erforderlich.

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